Das Leben ist eine Reise und der Reiseleiter!

Also vertraue!

Das scheint f├╝r uns alle irgendwie schwer zu sein. Was mich verbl├╝fft, dass wir verlernt oder/und vergessen haben, uns selbst zu vertrauen--- uns selber zu trauen--- es uns selber zu zu trauen. Unser eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.
Statt dessen geben wir die Verantwortung doch lieber ab! 
Was aber nichts nutzt, und eher zu innerem Unfrieden f├╝hrt. Denn wir fangen an, uns ├╝ber andere zu beschweren --- und beschweren uns somit selbst. Das Leben verliert an Leichtigkeit und┬á Freude. Wir verlieren, das Wissen ├╝ber unsere eigenen Kr├Ąfte , etwas zu ver├Ąndern. Und vergessen auch das Wissen um unsere Wissen, das tief in uns wohnt.

Nat├╝rlich sind eigene Wahrnehmungen und Fragen nicht immer erw├╝nscht - Frag mich mal, ich bin in der DDR gro├čgeworden-. Nur hei├čt es, dass wir damit aufh├Âren sollen, Fragen zu stellen. -- hei├čt es nicht im Sesamstrassen-Lied: Wer nicht fragt, bleibt dumm? --- oder wird dumm? Oder l├Ąsst sich irgendwann f├╝r dumm verkaufen, weil er,┬áwenn er etwas hinterfragt, Angst hat, f├╝r ver-r├╝ckt erkl├Ąrt zu werden.┬á

Wei├čt Du, was ich ver-r├╝ckt finden, dass im Internet beim Wetterbericht immer neben der Temperaturangabe folgendes steht: Temperatur: 10 Grad, gef├╝hlt 8 Grad. --- Ich mein, was soll das? Woher wollen die wissen, wie ich die 10 grad f├╝hle. Das kommt ja darauf an, ob ich im Skianzug oder in Bikini auf die Strasse gehe.---┬á Oder ob ich gerade nach eine Monat aus der Sahara zur├╝ckkehre, oder von einer 6 w├Âchigen Nordpolexpedition. Ich frage mich, wer jemals auf diese Idee gekommen ist, hinter eine Temperaturangabe, gef├╝hlt wie hinzuschreiben.┬á Meint derjenige, ich kann nicht selber f├╝hlen, kann meinen F├╝hlen nicht trauen?
Ist es schon so weit?-- Ich meine, es gibt Blinde, es gibt Taube, nur ich habe noch nie geh├Ârt, dass es Menschen gibt, die die Temperatur nicht f├╝hlen k├Ânnen.-- Nur von Menschen, die verlernt haben, ihren Wahrnehmungen zu vertrauen. Und vielleicht steht deswegen hinter der Temperaturangabe, gef├╝hlt wie!.┬á

Wie auch immer: Das Einzige, was uns in dem WirrWarr dieser Zeit bleibt - und das ist eines der Geschenke an uns, - ist, dass wir lernen, wieder zu vertrauen, sich zu vertrauen, sich zu trauen...┬á und dieser leisen Stimme im Inneren folgen. Oder eben dem wei├čen Hasen. Oder dem Herzen. Oder den Zeichen... wichtig ist, das wir die Angst vor den Unbekannten ├╝berwinden. Und es wagen ├╝ber den Tellerrand zu schauen, solange der Teller ├╝berhaupt noch da ist. Denn der Fluss des Lebens r├Ąumt auch manchmal das Geschirr ab.┬á

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